Dienstag, 16. Dezember 2014

Sehnenscheidenentzündung

Hallo Ihr Lieben
heute möchte ich Euch ein kleines aber feines Rezeptlein geben, dass ich gerade ausprobieren darf.
Seit über 2 Wochen plagt mich eine Sehnenscheidenentzündung. Mein Orthopäde verbannte mein ganzen Unterarm in eine Gipsschiene. Aber ich hab das Gefühl, dass es dadurch nicht besser wurde. Ganz im Gegenteil, denn es hat sich zusätzlich eine Durchblutungsstörung dazu gesellt und der Muskel des Oberarmes hat Dauermuskelkater. Voltaren oder Diclofenac Gel halfen nur bedingt, wenn überhaupt. Gestern Abend kam mir der Geistesblitz hihi.
Also wenn Ihr mal sowas habt empfehle ich Euch dies hier:
1.) Traumeel Tableten (sind Homöopathisch)
2.) Das Lavendel- Harz- Balsam für den Oberarmkater
3.) eine Ölmischung für den durchblutungsgestörten Teil:

Dafür benötigt Ihr:
* Mandelöl (als Basisöl)
* ätherisches Rosmarinöl
* ätherisches Latschenkieferöl
* ein leeres kleines Fläschchen (da bieten sich diese kleinen Schnapsfläschchen super an)

Befüllt zu 3/4 das kleine Schnapsfläschchen mit dem Mandelöl und gebt danach von jedem ätherischen Öl 7 Tropfen hinein. Verschließt und schüttelt es gut, damit sich alles schön vermischen kann.

Massiert es gut in die schmerzenden Stellen mit kresienden Bewegungen ein.

Als letzten Ratschlag hab ich noch zu sagen:
Haltet den Arm mal für längere Zeit ruhig und versucht ihn nicht zu viel zu belasten, schwer zu tragen oder einfach herum zu fuchteln, wie hin und her drehen usw. Finger weg von Handygetippsel oder Mausgeklicke
Das fällt mir zum Beispiel alles sehr schwer.
Auf jedenfall hab ich Dank des kleinen Heilöles die Durchblutungsstörung im Griff und konnte die Schmerzen auch soweit minimieren, dass ich weitestgehend auf die harten Schmerztabletten verzichten kann.
In den nächsten Tagen berichte ich Euch gerne weiter
Ganz liebe Grüße
Eure Vanessa

Samstag, 29. November 2014

Fußpeeling als kleines Geschenk

Hallo Ihr Lieben
es ist ja gerade etwas ruhiger hier auf dem Blog.
Das liegt hauptsächlich daran, dass wir zum einen ziemlich Flach liegen und zum anderen wir voll eingespannt sind. Seid Ihr auch gerade so in Weihnachtsvorbereitungen?
Heute kann ich Euch endlich mal wieder etwas zeigen, dass Ihr gerne ausprobieren dürft
Ich musste für einen Adventskalender 4 gleiche Sachen werkeln und da dachte ich an ein Fusspeeling. Dabei hab ich gleich mal Zutaten hergenommen, die ich so noch nicht verwendet hatte, wie frischen Zitronen- und Mandarinensaft.
Also ihr braucht folgendes:
* Salz
* ein bissle Natron
* ne halbe Zitrone
* Mandarine,
* ein Öl Eurer Wahl (ich hab mein Kamillenöl verwendet)
* ätherisches Öl Eurer Wahl (ich hab Guardian Angel von Anna Riva genommen)

Nehmt das Salz und natron in eine Schüssel und presst die Zitrusfrüchte aus.
Gebt den gepressten Saft und das Öl zu dem Salz, vermischt es recht gut. Ihr seht von selbst, wenn noch etwa Öl hinein gegeben werden muss
Ganz zum Schluss könnt Ihr dann noch Euer Ätherisches Öl dazugeben und bie Bedarf noch getrocknete Blüten. Ich hab es diesmal eher "neutral" belassen
Zum Schluss nur noch ein Schraubgläser abfüllen, gut verschließen, FERTIG!

Es duftet ganz herrlich und lässt einem das herz aufgehen in so kalten und grauen Tagen, beim Geruch der Zitrusfrüchte, kombiniert mit dem ätherischen Öl... JAMMI
Morgen dürfen die Damen schon zum 1. Advent das Peeling auspacken und ich bin gespannt, was sie dazu meinen werden.

Drück Euch alle ganz lieb
Eure Vanessa

Freitag, 7. November 2014

Der Beinwell

Hallo Ihr Lieben,

heute möchten wir Euch ein wenig über den Beinwell erzählen. Diese Pflanze hat ganz besondere Heilaspekte die sich positiv auf den gesamten Bewegungsapparat auswirken.

Als Inhaltsstoffe in der Wurzel  sind Allantoin, Gerbstoffe, Schleimstoffe, Phytosterine, Rosmarinsäure, Kieselsäure und Harze.
In den Blättern sind Allantoine und einige Vitamine und Mineralien erhalten. Außerdem kommt noch Consolidin dazu.

Gesammelt werden im Herbst und im frühen Frühjahr die Wurzeln und im Sommer dann die Blätter und Blüten.

Seine Heilwirkungen sind adstringierend, beruhigend, blutbildend, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, erweichend, kühlend, lindernd,
wundheilend und schmerzstillend.

Hauptsächlich wir der Beinwell äußerlich verwendet.
Traditionell wird er bei Knochenbrüchen und stumpfen Verletzungen angewandt. Er soll die Knochen schneller zum Heilen bringen und die Schmerzen lindern. Zudem wird  er auch gerne bei Verstauchungen, Verspannungen und Arthrose benutzt. Besonders seine wundheilende Wirkung ist hervorzuheben. Außerdem hilft bei der Neubildung des Gewebes.

Die meisten Menschen verwenden den Beinwell wohl als Salbe (sehr bekannt ist die Kytta-Salbe), z. B. bei Rheuma, Gicht, Gelenkschmerzen, Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen. Aber auch bei Muskelkater, Venentzündungen und bei der Narbenpflege kann die Salbe verwendet werden. Sie darf nur nicht auf offene Wunden kommen.

Auch als Tinktur kann die Wurzel bei den genannten Beschwerden gute Dienste leisten. Wer frischen Beinwell im Garten hat, kann die Blätter so lange mit einer Flasche oder einem Nudelholz bearbeiten, bis der Saft austritt. Das gibt einen wunderbaren Umschlag. Anschließend aber bitte die Haut mit einer pflegenden Creme oder Salbe einreiben. Auch die Wurzeln können zu einem Breiumschlag verarbeitet und auf die schmerzende Stelle aufgelegt werden.

Weniger bekannt sind wahrscheinlich die Verwendung als Fußbad bei Durchblutungsstörungen, als Lotion bei Sonnenbrand oder als Gesichtskompresse bei empfindlicher Haut, die zu Entzündungen neigt. Auch eine Auflage mit Honig ist ein wirksames Heilmittel und bei Zellulite hilft ein Massageöl aus Beinwell.

Zur innerlichen Anwendung wurde er früher gebacken oder als Tee verwendet. Heute wird aufgrund der enthaltenen Pyrrolizidinalkaloiden davon abgeraten, da sie in höheren Dosen die Leber schädigen. Bei Zahnfleischentzündungen kann man allerdings die Wurzeln kalt mit Wasser ansetzen und den Mund mit dem gekochten Sud ausspülen.


In der Küche wurde der Beinwell besonders von Hildegard von Bingen empfohlen. Heute wird auf eine innerliche Anwendung wegen der leberschädigenden Wirkung weitgehend verzichtet.

Geräuchert wurde Beinwell früher z. B. bei Seuchen, wie die Pest und Lepra. Auch um antibakteriell zu wirken. Heute wird er gerne als Reinigungs- und Schutzräucherung in den Wohnräumen genutzt. Aber hilft uns auch, wenn wir im Leben weiter kommen wollen und durch unsere Emotionen sowie Zukunftsängste blockiert sind. Der Beinwell ist ein toller Blockadenlöser.
Er wird gerne zur Unterstützung bei Trance- und Visualisierungsräucherung verwendet

In der Homöopathie kommt der Beinwell als Symphytum officinale besonders bei Knochenbrüchen und Haltungsschäden zum Einsatz. Das Mittel unterstützt aber auch die Rückbildung von Blutergüssen, fördert die Heilung und lindert (stechende) Schmerzen.

Mythologie
Hier hieß es damals, dass der Beinwell im Gepäck auf reisen mitgeführt wurde, das Gepäck vor Diebstahl und Verlust schützte.

Es wird empfohlen, Beinwell nicht während Schwangerschaft und Stillzeit zu verwenden. Auch bei Kleinkindern ist eine Behandlung mit Beinwell nicht ratsam. Zudem sollte die Anwendungsdauer von 4 - 6 Wochen pro Jahr nicht überschritten werden.

Ganz liebe Grüße
Eure Vanessa und Barbara

Freitag, 24. Oktober 2014

Samhain

Hallo ihr Lieben,

heute möchten wir Euch etwas über das Jahreskreisfest Samhain erzählen. Vielen von Euch ist es evtl. unter Halloween bekannt.

Der Name Halloween stammt von All Hallows Eve ab, was nichts anderes wie Allerheiligen heißt. Aber bevor es diesen Namen bekam war es als Samhain bekannt. Es ist eines der ältesten Feste der Menschheit überhaupt. Man sagt, es sei zwischen 4000 und 6000 Jahren alt und markiert das Ende des Jahres. Ursprünglich, so sagt man, stammt das Fest aus Irland. Samhain bedeutet soviel wie "Ende des Sommers". Dabei muss man sich vorstellen, dass unsere Vorfahren nur zwei Jahreszeiten hatten. Den Sommer und den Winter. Der Sommer ist der JahresTAG (es ist lange hell) und der Winter die JahresNACHT (es ist länger dunkel). Die Tage werden nun immer kürzer und dunkler.

Im keltischen Kalender stellt Samhain den Beginn des neuen Jahres dar, sprich es ist Silvester/ Neujahr. Dieses Fest ist nicht nur das letzte im Jahreskreis sonder auch das letzte von drei Erntefesten. Die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November nennt sich auch die Nacht der wilden Jagd.

Aber was feiert man denn nun an Samhain?
* das Neujahrsfest
* die Ehrung der Verstorbenen und Ahnen
* zu Vorhersage der Zukunft

Es steht als Fest und Symbol für den ewigen Kreislauf des Lebens aber auch des Rückzuges und der Stille. Die Themen Tod und Sterben treten in den Vordergrund, was man nun  auch in der Natur sichtbar und spürbar beobachten kann. Im Herbst zieht sich alles Lebendige zurück, alles richtet sich nach innen, hält den Atem an. Wie die Natur, so sollen auch wir los lassen um einen neuen Zyklus zu beginnen. Die Natur "stirbt" und Mutter Erde zieht sich zurück und begibt sich zur Ruhe. Dies kann man z. B. an einem Samenkorn beobachten. Das Samenkorn fällt ab, schläft auf der Erde über den Winter um dann neu zu erblühen. Hier finden wir die 3 Themen Sterben, Ruhen, Wiedergeburt.

Auch wir ziehen uns zurück und schöpfen Kraft in der Stille. Wir schauen vermehrt in uns, betrachten rückblickend das vergangene Jahr. So wird Altes los gelassen und Neues kann dadurch entstehen.

Es heißt, in dieser Nacht sind die Wände zwischen den Welten sehr dünn, daher ist Samhain eine Nacht, die außerhalb der Zeiten existiert und die man nutzen kann, um mit seinen Ahnen zu kommunizieren. Denn hierin liegt eines der wichtigsten Aspekte des Festes. Durch die Kommunikation mit den Ahnen und Verstorbenen ehrt man sie zugleich. Man kann sie um Rat, Unterstützung und Hilfe für das neue Jahr bitten, aber auch ungelöste Konflikte klären.

Man gab den Toten mit Lichtern und Kerzen sicheres Geleit in die Anderswelt. Zum Beispiel geschnitzte Fratzen in Kürbissen (in den USA) oder Rüben (Europa) haben die Aufgabe, den Verstorbenen den Weg zu weisen und böse Geister zu verscheuchen. Hier haben wir den Ursprung des heute bekannten Halloween.

Halloween selbst wurde von den Iren und Deutschen nach Amerika gebracht. Sie verfügen beide über ein keltisches Erbe. Ein Brauch davon war es, dass Kinder von Haus zu Haus zogen um Dinge wie Äpfel, Brot usw. zu erbitten. Sie baten um "Süßes oder Saures". Gaben die Menschen nichts, so mussten sie allerhand Streiche über sich ergehen lassen.

Der Brauch, an Samhain etwas von den Speisen für die Geister/Verstorbenen vor die Türe zu stellen, hat sich dann später zu dem bekannten "Trick or Treat/Süßes oder es gibt Saures" entwickelt.

Aber was hat es mit dem "Gruseligen" zu tun? Hierzu habe ich Euch einen Textauszug aus dem Buch Halloween von Silver RavenWolf (S.27)

"Das kommt unter anderem vom dem damaligen Glauben an Elfen und anderen Naturgeister. Diese hegten einen Groll gegen die Menschen, weil diese ihr Land gestohlen hatten, so dass die gezwungen waren, in der Zwischenwelt zu hausen. Manche davon galten als feindselig und weil an Samhain die Tore zur Anderswelt offen standen, glaubte man, dass die Elfen durchs Land zogen und Unheil stifteten, indem sie z. B. den ein oder anderen Mensch verschleppten..."
Diese üblen Streiche wurden natürlich von Menschen begangen und dienten offenbar als Mittel, um nochmal tüchtig über die Strenge zu schlagen.

Aber um nochmal auf den Naturaspekt zu kommen...
Die Ernte ist nun eingefahren und die Arbeiten auf dem Feld vollbracht. Für Kräutersammler bedeutet dieser Tag auch das Ende der Sammelzeit (Erntezeit).

Hier die Zusammenfassung:
*Ende des Jahres
*keltisches Neujahrsfest
*Schwelle zwischen der sichtbaren und unsichtbaren Welt
*Zeit der Geister
*Beginn des Winters
*Fest des Gedenkens
*Wende von äußerer Aktivität in inneres Wachstum
-->"Wir gehen vom Außen ins Innen, um uns auszuruhen und uns vorzubereiten für die Rückkehr ins Außen"
* Nacht des Orakelns
* Erinnern an die Verstorbenen
* Sterbemonat der Natur

Ihr könnt euch in dieser Nacht (ab Sonnenuntergang) hinsetzen und euch euren Wurzeln zuwenden
*Woher komme ich?
*Wer waren meine Ahnen?
*Was konnte ich von ihnen lernen?
*Was haben sie mir für mein Leben mitgegeben?
*Welche Themen steigen in mir hoch?
*Was hab ich noch nicht überwunden und verarbeitet?
*Was möchte in mir heilen?

Die Themen zu Samhain sind:
*Das Leben als ewigen Kreislauf wahrzunehmen
*Sich den innersten, tiefsten und dunkelsten Gefühlen stellen
*Auseinandersetzung mit dem Tod und der Vergänglichkeit
*Das alte Jahr beenden und den "Samen" für das Neue säen
*Wertschätzung der eigenen Herkunft

Hier noch ein paar Symboliken für das Fest:
*Symbole selbst sind Kürbisse, Rüben, Kerzen, Orakelwerkzeug, Schädel
*Die Farben zu Samhain sind schwarz, braun, orange, rot

Für Räucherungen eignen sich diese Pflanzen:
Beifuß, Salbei, Minze, Apfel, Muskat, Johanniskraut, Wermut, Kiefernholz, Löwenzahn, Mistel, Iriswurzel, Wacholder, Eisenkraut, Eichenmoos, Holunder, Fichtenharz

Für eine frische, würzige und lebensbejahende Mischung kann man Salbei, Muskat, Apfel und Minze mischen.

Natürlich gibt es noch sehr viel mehr über Samhain zu berichten und zu erforschen. Aber das würde hier den Rahmen völlig sprengen. Hier noch ein kleiner Gedanke auf den Weg für Euch

"Stille sehen,
Dunkelheit hören,
Vergangenes begrüßen"

Sonntag, 19. Oktober 2014

Quitten- Marzipan- Marmelade

Hallo Ihr Lieben
Heute möchte ich ein Rezept mit Euch teilen, dass ich letztes Jahr selbst erfunden habe.
Es geht um eine Quitten- Marzipan- Marmelade. Was Ihr benötigt, ist nicht viel:
  • 1 Kg Quitten
  • Päckle Gelierzucker 2:1
  • Zimt
  • Marzipan
  • ca 300 ml Apfelsaft
  • Pürierstab
  • Gläser

Als erstes werden die Quitten feste abgerieben, so das der Flaum darauf weg ist. Dann wird sie jeweils  wie Äpfel geteilt und das Gehäuse entfernt.
Die vorbereiteten Quitten werden erstmal mit 100ml Apfelsaft  zusammen in den Topf gegeben und mit nem Deckel drauf gekocht.
Immer mal wieder nachschauen, ob noch Flüssigkeit drin ist, damit die Quitten nicht anbrennen. Ich hab ab und zu bissle nachgeschüttet (vom Apfelsaft)
und umgerührt.
Nach ner gewissen Zeit merkt man schon, wenn die Quuitten weich sind (bei mir war so ne halbe Stunde), dann hab ich den Marzipan klein gebröselt und in den Topf dazu gegeben. Nun beginnt der Apfelsaft einzudicken, daher immer bissle Apfelsaft nach geben, weil es sonst schnell anbrennt. Wenn der Marzipan aufgelöst ist, den Topf vom Herd nehmen und das Ganze fein pürieren. Nun könnt Ihr noch Zimptpulver dazu geben und verrührt alles nochmal gut.

Bevor der Topf nun wieder auf den Herd wandert,
hab ich noch bissle Apfelsaft dazu gegeben, so nach Gefühl, und hab dann den Gelierzucker eingerührt, 
auf die Herdplatte gestellt und aufkochen lassen.
Dabei immer rühren rühren rühren.
Nach 3 Minuten geblubber, die Marmelade in die Gläser abfüllen.
Das schmeckt soooooo lecker schmecker.
Vielleicht hab Ihr ja Lust es auch mal zu probieren. Dann gebt mir bescheid wie Ihr es findet.
Wünsche Euch einen schönen Abend 
Liebe Grüße Eure Vanessa

Samstag, 11. Oktober 2014

Rosskastaniensalbe

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich die Rosskastanientinktur zu einer Salbe weiterverarbeitet. Die Salbe hilft bei rheumatischen Beschwerden, Hämorrhoiden, Krampfadern, Ödemen usw. Und so geht´s.

Erwärmt dazu im Wasserbad 30 ml Olivenöl, 15 g Lanolin und 5 g Bienenwachs. In einem zweiten Gefäß erwärmt ihr 30 ml der Kastanientinktur. Wenn das Wachs und das Lanolin geschmolzen sind rührt ihr tropfenweise die Tinktur dazu. Ich nehme dazu einen kaputten Milchaufschäumer. Der kleine "Schneebesen" vorn dran eignet sich super dafür, damit sich die beiden Phasen gut verbinden.
Nun lasst ihr die Salbe abkühlen, bis sie etwa Körpertemperatur hat und beginnt festzuwerden. Dann gebt ihr noch 20 Tropfen Wacholderöl dazu und lasst die Salbe vollständig erkalten. Fertig!

Viel Spaß beim Nachmachen und liebe Grüße
Barbara

Dienstag, 7. Oktober 2014

Melissensalbe

Hallo ihr Lieben,

vor einiger Zeit habe ich euch schon mal von meinem angesetzten Melissenöl erzählt. Mittlerweile habe ich das Mazerat zu einer Salbe verarbeitet. Die Salbe hilft überall dort, wo eine entkrampfende Wirkung notwendig ist. Also z. B. bei Muskelschmerzen, Verspannungen, Menstruationsschmerzen usw. Das abgeseihte Mazerat bewahre ich übrigens in der Originalflasche des verwendeten Sonnenblumenöls auf. So habe ich auch gleich das Haltbarkeitsdatum drauf.

Für die Salbe gebt ihr 200 ml des Melissenmazerats in ein Marmeladenglas und erwärmt es mit 8 g Bienenwachs und 25 g Lanolin im Wasserbad, bis alle festen Anteile geschmolzen sind. Dann lasst ihr die Salbe abkühlen, bis sie etwa körperwarm ist und beginnt fest zu werden. Nun rührt ihr 5 Tropfen ätherisches Melissenöl gut unter und lasst die Salbe vollständig auskühlen. Gut verschlossen hält sie sich ca. ein Jahr. Hmmmm, das riecht lecker und ist herrlich entspannend.

Liebe Grüße

Barbara


Sonntag, 5. Oktober 2014

Rosskastanientinktur

Hallo ihr Lieben,

und noch ein Post zum Thema Kastanien. Und zwar habe ich sie zu einer Tinktur verarbeitet, die wunderbar bei müden und schweren Beinen hilft und auch bei Venenbeschwerden, Krampfadern usw. angewendet werden kann. Einfach die Beine damit einreiben und einziehen lassen.

Dazu schält ihr die Kastanien, schneidet das Innere klein und gebt alles in ein verschließbares Glas. Dann füllt ihr alles mit Korn oder Weingeist auf, bis die Kastanien bedeckt sind. Das Ganze lasst ihr dann mindestens drei Wochen stehen. Ab und zu schütteln nicht vergessen. Am Schluss gießt ihr alles durch ein Sieb und ihr habt eine wunderbare Tinktur für eure Beine.

Liebe Grüße
Barbara

Freitag, 3. Oktober 2014

Kastanienpulver für die Zähne

Hallöle Ihr Lieben,
gestern habe ich versucht ein Pulver aus den Kastanien zu zaubern um daraus ein zahnaufhellndes Pulver zum Zähneputzen zu kreieren.
Das Rezept das hab ich aus dem absolut tollem Buch "Grüne Kosmetik" gefunden.

Nachem ich viele Kastanien geschält habe (das mach man am besten bei TV schauen) hab ich sie liecht angetrocknet in einen Mixer gegeben.
Es hat ein ziemlichen Krach gemacht die Kastanien zu "pulverisieren"
Es roch danach nach gemahlenen Haselnüssen, die man zum  Kuchenbacken verwendet .
Leider war es nicht so fein gemahlen wie erhofft/ gewollt.
Laut Buch sollte es so fein werden wie Mehl.
Naja ich glaub dafür bräuchte ich ne elekrtische Kaffemühle.





 Ich hab dann noch versucht es zu mörsern, aber selbst da ist es nicht feiner geworden


Ich hab es dann noch auf einen Teller gestreut um zu trocknen

In der Zeit des Trocknens hab ich mir das Rezept nochmal genauers angeschaut.

Es geht darum die Zähne sanft aufzuhellen und soll entzündungshemmend wirken.
Als Pulver poliert es gut die Zahnoberfläche und löst den Zahnbelag sowie wirkt es noch bakterientötend. Es glättet die Zähne.
Was braucht man dafür (ich hab es für mich leicht abgewandelt)
* 1 TL Kastanienpulver
* 1EL Natron
* 3Tr. Minzöl
* 3 Tr. Salbeiöl (hab ich dazu genommen)

Nun nimmt man alle Zutaten zusammen und rührt es sehr gut durch.
Wie Ihr auf dem Foto sehen könnt, sieht man das die Kastanie gröber ist wie das Natron.

Anwendung: Zahnbürste mit Wasser anfeuchten und dann in das Pulver tunken und los gehts mit putzen.
Danach sehr gut den Mund ausspülen.

Ihr könnt die Menge super in so ein winziges Marmeladenglas geben, das man als Probeschraubgläschen bekommt., Hier drin soll es unbegrenzt haltbar sein. Das Pulver eignet sich nun als Zahnpolitur und Zahnreinigung.
Ich hab es auch gleich noch getestet und bin sehr erstaunt.

Mein Fazit: es fühlt sich witzig an somit die Zähne zu putzen (war nun mein ersten Mal)
Aber es stellt sich schnell ein Geschmack ein, der irgendwie bitzelte. ich denke das liegt an den Saponien die etwas seifig schmecken.
Dazu noch das Minzöl mit Salbei gibt ein ganz eigenen Geschmack.
Beim Ausspülen spürte ich gleich, dass es mit einmal spülen nicht getan ist.
Aber das Gefühl, wenn man mit der Zunge über die Zähne fährt ist einfach nur wow wow wow. So ein tolles Zahngefühl hatte ich nur nach der profesionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt, aber nie nach dem normalen zähneputzen mit der gekauften Zahnpasta. Also ich kann es Euch nur empfehlen mal zu testen.
Seid ganz lieb gegrüßt
Eure Vanessa

Dienstag, 30. September 2014

Kastanien- Waschmittel

Hallo Ihr Lieben
heute möchte ich Ecuh etwas besonderes zeigen, das man mit Kastanien machen kann.
Letztes Jahr als ich auf der Suche nach einem Waschmittel war, dass nicht mit Tierversuchen "verseucht" ist, bin ich auf die Seite der Selbstversorger gestoßen.
Hier wurde von einem Kastanien- Waschmittel berichtet. Hmmm Waschmittel aus Kastanien??? Ja genau!
Ich hab also recherchiert und bin dann los zum sammeln, das selbst erforschen.
Hach das ist ja schon was schönes etwas neues zu entdecken und zu erforschen, oder nicht?
Daher möchte ich Euch nun, zu der Sammelzeit der Kastanien dazu ermuntern es selbst auszuprobieren.

Ihr braucht nichts weiter als Kastanien,Wasser und ein Schraubglas

Ich habe dieses Jahr eine schöne große Kiste voll Kastanien gesammelt.
Man kann sie aufbewahren. Sie werden halt super hart und wird später um so schwerer sie zu Schälen. Aber hier gibt es auch gewisse Tricks, auf die ich noch zu sprechen komme.
Nun erstmal zum Waschmittel...
Ihr braucht nicht viele Kastanien dazu, es reichen 3-5 Stück.
Nun heißt es die Samen aus der Schale zu holen.
Ich benutze dazu ein scharfes Messer und Teile die Kastanie in 2 Hälften

Jetzt bracuht man etwas Kraft, Vorsicht und Geduld. Schält nun die Schale ab (schmeißt sie aber nciht weg)
Ich hab die Früchte dann nochmal etwas zerkleinert, damit die Inhaltsstoffe und vorallem die Saponien besser raus können.
Gebt die Kastanien (nicht die Schale) in das Schraubglas und gebt das Wasser drüber. Ich benutzt heißes Wasser, so können sich meiner Meinung nach die Seifenstoffe besser lösen.
Nun muss das ganze vor sich her ziehen. Ich hab 24 Stunden gewartet.
Alles gut durchschütteln und wer mag kann noch Kräuter zu Beginn mit rein geben.
Damit auch der Maschine später etwas Gutes getan wird, kann man noch einen Schucker Essigessenz rein geben.


Es wird etwas komscih riechen, da es anfängt zu gähren. Aber das tut der Wäsche keinen Abbruch.
Nun nehmt ein ganz feines Sieb und haltet es über die Waschpulverkammer.
Für die Maßeinheit des fertigen Waschmittels hab ich ein kleines Olivenglas genommen und darin das fertige Mittel eingegeben. So hab ich in etwas eine gute Menge das ich brauche.
Schüttet nun das abgemessene Waschmittel in die Kammer, indem ihr es zusätzlich mit dem feinen Sieb filtert.

Jetzt könnt Ihr ganz normal Eure Wäsche waschen.
Ich habe das anfangs sehr skeptisch betrachtet und war danach absolut begeistert. ES hat meine Wäsche sauber gemacht, es hat ganz neutral gerochen (keine Spur mehr des Gährgeruches). Durch die Essigessenz wurden die Handtücher auch nochmal kuschelweicher.

Hier noch ein paar Tipps:
* Laut eines Buches heißt es dass man die Schale noch für dunkle Wäsche ansetzen kann
* Ich denke die Schale kann man auch weiter zu Shampoos verarbeiten (das werde ich noch testen)
* Zum Schälen gibt es mehrer Methoden, die man ausprobieren kann. HIER habe ich dazu einen tollen Bericht und Anwendungsmöglichkeiten gefunden. auch einen Testbericht könnt Ihr HIER finden

Ich habe heute auch noch für weitere Kastanienrezepte, begonnen Kastanienpulver herzustellen. Also lasst Euch überraschen

Ganz liebe Grüße
Eure Vanessa

Samstag, 27. September 2014

Die Rosskastanie

Hallo ihr Lieben,

der Herbst hat nun endgültig Einzug gehalten. Die Blätter färben sich bunt, die Luft wird klarer und den ersten Frost haben wir auch schon hinter uns. Überall fallen nun die Kastanien, das freut nicht nur die Kinder sondern auch wir Kräuterweiber bedienen uns an den braunen Schätzen.

Heute möchten wir euch die Heilpflanze des Jahres 2008 etwas genauer vorstellen.

Zu den Inhaltsstoffen zählen neben Saponinen und Gerbstoffen auch Flavonoide, Bitterstoffe
und Kumarine.

Sammeln können wir die Samen jetzt im September und Oktober (falls noch was übrig bleibt).

Die Heilwirkung der Kastanien bezieht sich hauptsächlich auf unser Durchblutungssystem. Kastanien sind zusammenziehend, entzündungshemmend, blutreinigend, durchblutungsfördernd, wundheilend, hautberuhigend und sie stärken die Venen. Außerdem können sie Juckreiz stillen und filtern UV-Strahlen.

Innerlich wird die Kastanie nur als fertige Arznei empfohlen. Für Hustentee sind nur die Blüten geeignet.

Äußerlich finden sich jedoch einige Möglichkeiten, wie wir unserem Körper Gutes tun können. Am verbreitetsten ist wohl die Tinktur aus den geschälten Samen, die bei Krampfadern, müden Beinen, Wadenkrämpfen, Venenentzündungen und Verstauchungen zum Einsatz kommt. Aber auch bei Hämmorhoiden oder zur Vorbeugung von Thrombosen ist sie sehr hilfreich. Wer einen Brei aus den Kastanien kocht, kann Cellulitis vermindern. Allerdings muss diese
Anwendung über einige Wochen hinweg erfolgen. Eine Handcreme hilft bei rissigen Händen und als Wärmekissen sind die Kastanien sehr wohltuend bei Rückenschmerzen. Zudem soll eine Kastanie in der Hosentasche bei Rheuma helfen.

Ein besonderes Augenmerk möchten wir auf die kosmetische Bedeutung der Kastanie richten. Durch die enthaltenen Saponine wird Rosskastanienpulver gerne in Seifen, Cremes, Shampoos usw. verwendet. Hier finden sich unzählige Rezepte. Auch als Waschmittel können sie verwendet werden.

In der Homöopathie wird die Rosskastanie unter dem botanischen Namen "Aesculum hippocastanum" vor allem bei Krampfadern, geschwollenen Beinen, Hämmorhoiden und Kreuzschmerzen (gerade auch in der Schwangerschaft) gerne verwendet. Als feinstoffliche Essenz spielt die Blüte der Kastanie bei den Bachblüten eine große Rolle (White Chestnut und Chestnut Bud).

Anwendungen zum Räuchern ist mir die Kastanie nicht bekannt und habe auch im WWW leider nichts darüber gefunden.
Aber im Frühjahr können die Blüten und später auch die Blätter verwendet werden. Aber dazu werden wir bestimmt noch kommen, wenn die Zeit dafür ist.

Ganz liebe Grüße
Eure Barbara und Vanessa



Sonntag, 21. September 2014

Halswohl- Tee

Hallo Ihr Lieben
heute möchte ich Euch meinen Halswohltee vorstellen, den ich gerne mache, wenn es mal wieder etwas im Hals bitzelt und weh tut.
Da bei mir dieses Jahr irgendwie gar keine Holunderbeeren gibt (Beeren abgefallen oder vergammelt), hat sich Barbara angeboten mir welche zu sammeln und zu trocknen. Darauf freu ich mich schon sehr.
Laut Ursel Bühring trocknet man am besten die Beeren bei 100 Grad im Ofen, so kann der Giftstoff abgetötet werden und als Teebeigaben verwenden.

Für mich ist der Halsschmerz fast das schlimmst in der kalten Zeit, da mir die Mandeln in der Jugend entfernt wurden. Seit dem sind die Schmerzen stärker als wie ich die Mandeln noch hatte.
Leider hab ich auch sehr oft Halsschmerzen und da helfen nicht mal mehr die Lutschtabletten aus der Apotheke. Und hier kommt mein Halswohl- Tee zum Einsatz.
Ihr braucht:
* Holunderbeeren
* Holunderblüten
* Salbei
* Ringelblumenblüten
* Kamillenblüten

Ich mische die Zutaten nach meinem Belieben und "Bauchgefühl" und gebe die Mischung in ein Schraubglas, so dass ich es gleich immer Griffbereit habe.

Auf eine normale Tasse nimmt man 1- 1/2 Tl der Mischung und lässt es so 10 Minuten ziehen. Trinkt es schluckweise.
Ich mach mir gern eine ganze Kanne Tee und trink es auf den Tag verteilt, oder wenn die Schmerzen wieder unerträglich werden

HIER könnt Ihr noch mehr Pflänzchen finden, die zum Thema Halsweh hilfreich sein können

Nun wünsche ich Euch heute noch ein schönes Mabon
Eure Vanessa



Dienstag, 16. September 2014

Brombeer-Holunder-Marmelade

Hallo ihr Lieben,

weiter geht´s mit einer meiner Lieblings-Marmeladen. Besonders lecker ist sie zu Camembert oder als Plätzchenfüllung.


Zutaten:
  • 750 g Brombeeren
  • 250 g abgezupfte Holunderbeeren
  • Zitronensaft
  • 1 kg Gelierzucker 1:1
Die Zubereitung funktioniert wie alle anderen Marmeladen auch. Zuerst alles in einen großen Topf geben und ca. 4 Minuten kochen lassen. Danach macht ihr am Besten eine Gelierprobe und schöpft den entstandenen Schaum ab. Dann füllt ihr die Marmelade in heiß ausgespülte Gläser und verschließt sie sofort.

Ich persönlich mag die ganzen Kerne nicht so gerne in der Marmelade. Deshalb jage ich alles nochmal durch die "Flotte Lotte", bevor es an die Kochzeit geht.

Guten Appetit!

Liebe Grüße
Barbara

Montag, 15. September 2014

Holundersaft

Hallo ihr Lieben,

wie versprochen gibt es heute das erste Rezept zum Thema "Holunderbeeren".

Bei Erkältung trinken wohl die Meisten gerne Holundersaft. Egal ob die Erkältung schon in vollem Gange ist oder zur Vorbeugung - mit Holundersaft ist man immer gut beraten.

Der herkömmliche Saft trifft nicht wirklich meinen Geschmack und sollte auch stets verdünnt werden. Ich persönlich habe mich für ein Rezept entschieden, das eher wie Punsch schmeckt und auch sofort getrunken werden kann. Gerne teile ich euch meine Version mit euch.

Zutaten:
  • 1 Liter gezupfte Holunderbeeren
  • 3 Liter Wasser
  • 500 g Zucker
  • 1 Stange Zimt
  • 125 ml Apfelessig
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • 8 Nelken
Gebt alles in einen großen Topf und lasst es ca. eine halbe Stunde kochen. Dann lasst ihr das Ganze über Nacht kühl stehen. Am nächsten Tag seiht ihr alles gut ab und kocht die übrige Flüssigkeit nochmals kurz auf. Sofort in sauber ausgespülte Flaschen füllen und verschließen. Dieser Saft hält sich locker zwei Jahre und schmeckt nicht nur bei Erkältung.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Liebe Grüße
Barbara

Sonntag, 14. September 2014

Holunderbeeren

Hallo ihr Lieben,

im Frühjahr haben wir euch ja bereits einiges über die Holunderblüten erzählt. Jetzt sind die Beeren dran, die jetzt reif sind.

Zu den Inhaltsstoffen zählen unter anderem Flavonoide, ätherische Öle, diverse Vitamine, Gerbstoffe und Kalzium, sowie Zink.

Gesammelt werden die schwarzen Beeren ab August bis September/Oktober. Achtet darauf, nur die reifen schwarzen Beeren zu ernten. Die unreifen Beeren sortiert bitte aus, da sie giftig sind. Allgemein gilt, dass die Beeren nie roh verzehrt werden sollten. Sie sind leicht giftig und können zu unschönen Verdauungsbeschwerden führen.

Die Heilwirkung der Beeren ist nicht so vielfältig wie bei den Blüten, dennoch sind die Beeren aufgrund ihres hohen Vitamingehalts wahre Energiebündel. Sie sind schweißtreibend, blutdrucksenkend, schmerzlindernd, abwehrsteigernd und reduzieren Fieber. Am bekanntesten ist wohl die heilende Wirkung bei Erkältungskrankheiten (auch vorbeugend), aber auch bei Nieren- und Blasenleidung.


Zur innerlichen Anwendung gibt es einige schmackhafte Möglichkeiten. Am Häufigsten werden die Beeren als Saft eingenommen, z. B. wie erwähnt bei Erkältungskrankheiten, aber auch bei Nieren- und Blasenleiden, als mildes Abführmittel, bei Gürtelrose und auch bei Nervenschmerzen. Mit Salbei angereichert kann der Saft auch bei Halsschmerzen gegurgelt werden. Bei Gelenkentzündungen verspricht eine Saftkur Linderung und Magenverstimmungen können mit einem feinen Likör gebessert werden.

Mit einem Tee oder Aufguss soll der Erkältete den Infekt „ausschwitzen“. Auch Schleim, der sich in den Nasennebenhöhlen oder den Bronchien festgesetzt hat, soll schwarzer Holunder lösen.

Allein der Sirup hilft sehr gut bei Halsschmerzen und stärkt das Herz.

Für den äußerlichen Gebrauch konnten wir keine Anwendungsbeispiele finden, was wohl nicht zuletzt an der starken Färbeeigenschaft der Beeren liegt. Dafür lassen sich aber Badesalz oder Seife mit dem Presssaft lila Färben, wodurch sich schöne Effekte auf natürlicher Basis erzielen lassen.

Sehr beliebt sind die Beeren in der Küche. Ob als Marmelade oder Gelee (auch gemischt mit anderen Früchten), als Likör, Mus oder im Kuchen. Auch als leckere Creme zum Dessert oder im Chutney zu Fisch und Fleisch werden die Früchte gerne genossen.

Im Homöopatischen Bereich gibt es Globuli, die bei Erkältungen oder zur Vorbeugung sehr hilfreich sein können. Gerade Kinder sprechen auf diese Behandlung meist gut an. Hauptsächlich wird Sambucus nigra (so der botanische Name) bei Rachenentzündungen und akuten Erkältungskrankheiten eingesetzt, aber auch bei Kehlkopfentzündungen und Erkrankungen der Bronchien mit asthmaähnlichen Beschwerden oder Keuchhusten.

Es ist auch möglich, die Beeren zu trocknen um danach in Teemischungen oder Räucherungen zu verwenden. Getrocknet werden die Beeren am Besten bei 100°C im Backofen, da so die giftige Wirkung verloren geht.

Beim Räuchern können wir die Holunderbeeren nach unserem Schicksal befragen, Heilung und Schutz, Lässt uns den rechten Zeitpunkt für unsere Handlungen zu erkennen, Hilft bei der Findung der Lebensaufgabe und des Lebenszieles, Helfer bei Ritualen, die vergangene Inkarnationen erhellen sollen, Stärkungs- und Schutzräucherung für Frauen und Kinder, Unterstützt Heilungskräfte

Aber hier noch ein wichtiger Hinweis:
In unreifen Früchten kommt die Substanz Sambunigrin vor, aus der Blausäure freigesetzt werden kann. Sie kann Übelkeit und Erbrechen hervorrufen. Deshalb: Nur reife Früchte in der Küche verwenden und diese kochen. Das macht sie bekömmlich.

Die nächsten Tage findet ihr hier noch einige Rezepte zu den Holunderbeeren.

Liebe Grüße
Barbara und Vanessa

Dienstag, 9. September 2014

Frauendreißiger

Hallo ihr Lieben,

lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen. Aber wir haben die Ferien mit den Kids ausgiebig genossen und auch sonst war allerhand geboten. Inzwischen ist mein Mann wieder bei der Arbeit, die Große geht wieder in den Kindergarten und so langsam kehrt der Alltag zurück.

Da sich der "Frauendreißiger" langsam dem Ende zuneigt habe ich heute nochmal fleißig Pflanzen geerntet, die ich nun trocknen werde.


Minze, Himbeerblätter, Salbei, Lavendel, Melisse und Thymian.

Bei uns sind jetzt die Holunderbeeren reif. Am Wochenende werde ich (sofern das Wetter mitspielt) welche ernten und euch dann tolle Rezepte damit vorstellen. Die Heilwirkung lassen wir natürlich auch nicht außer Acht. Ihr dürft also gespannt sein.

Liebe Grüße
Barbara

Sonntag, 17. August 2014

Tag 2 beim Seife sieden

Hallöle Ihr Lieben
ich hatte ja versprochen Euch vom 2. Tag des Seifesieder- Kursres zu berichten.
Er war, so kann ich Euch verichern, absolut GROßARTIG!!!
Die Kursleiterin Susanne hat einfach so viel Witz und Spaß in die Sache gebracht, dass es einfach nur Freude macht Ihr zu lauschen.
Nach dem wir endlich die Seife ausformen konnten, kamen wir Alle aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Leider ist bei Melinas und meiner Seife bei einer Form etwas abgebrochen.
Aber schaut Euch mal diese Vielzahl von Farben, Formen und Düften (naja die könnt Ihr so ja leider nicht erleben) an
Toll fand ich die kleinen Tricks und Tipps die man mitbekommen hat, wie dass man kein Messer braucht um die Seife zu teilen. Das freut mein Mann natürlich sehr, so laufe ich nicht Gefahr mir wieder in den Daumen zu schneiden. Man braucht eigentlich nur ne große/breite Spachtel.
Während die Seifen dann etwas vortrocknen durften, haben wir am Tisch einige tolle Rezepte mitbekommen und das Wichtigste: nochmal einen genauen To Do Ablauf.
Aber nun schaut Euch mal die tollen Seifen an:
 Diese hier haben Melina und ich gemacht. Sie besteht aus Sole und Olivenöl
 Diese hier waren der absolute Hammer, allein vom Duft her. 
Ich glaube es war Sandelholz mit Vanille
Die Runden wurden mit der Trichtertechnik gemacht
 Diese hier besteht aus 3 extra Farben und wurden in einer tollen Seifenform hergestellt.
Leider kommen die Farben in dem Seifenstadium noch nicht so raus
 Diese hier war ein Kracher!!!
Sie wurde mit einer grünen Erde (glaub ich) und ätherischem Melissenöl gefertigt.
Hier hat man versucht zu marmorieren. Aber auch das sieht man in diesem Seifenstadium noch nicht.
Eine weitere Seife, die wir als 1. machten, war eine im Heißverfahren, also eine interessante Technik und beinhaltete Mascarpone *jammi* Leider wollte sie nicht so recht werden. Aber auch dafür gibt es eine tolle Lösung. Man macht einfach Seifenkugeln und rollt die in Lavendelblüten oder Ringelblumenblüten sowie Rosenblüten.
Zum Schluss gab es noch was ganz ganz tolles, wovon ich regelrecht schwärme: Duschsmoothie!!!
Dazu haben wir in einen Topf angesammelte Seifenreste mit heißem Wasser aufquillen lassen, haben dann Rapsöl rein gegeben und gut mit dem Pürrierstab durch gequirrlt. Das roch... wow wow wow kann ich nur sagen. Zum Schluss konnte man Mandelkern- Olivensteingranulat reingeben.
Das wurde dann für jeden in Plastiktäschle rein gefüllt und verknotet. Man muss es aber schnell verwenden.
Ich habe gleich heute morgen damit geduscht. Dazu hab ich es einfach in der Tüte mit Wäscheklammern aufgehangen und in die unterste Ecke eine kleine Ecke raus geschnitten. So konnte es auf mich drauf fließen und ich mich gleichzeitig einreiben. Boahhh was für ein Duft, ein Hautgefühl... Man braucht sich danach nur kurz abspritzen und sofort abtrocknen. Man braucht keine Bodycreme oder sonstigen Schnickschnack.
Auch das hab ich in den 2 Tagen gelernt: Es ist einfach viel gesünder für Haut und Haar mit so einer Naturseife sich zu pflegen. und ich selbst merke wie meine Haut sich danach lächzt.
Ein Rezept für Haarseife haben wir auch mitbekommen, sowie für Rasierseife (die ist aber eher was für Fortgeschrittenere Sieder). Die Haarseife werde ich auch machen, denn das interessiert mich brennend wie meine Haare darauf ansprechen.
Auch ahben wir gelernt, dass nichts in den Abfall wandert und jedes kleine SEifenrestchen weiter verarbeitet werden kann, selbst wenn die Seife nicht gelungen ist. So hat man danach eben eine andere Seifenart die dann superklasse ist

Es war DAS Highlite meiner Ferien und bin immer noch trunken von den Düften und Ideen. Ich hab mir heute schon eine kleine Einkaufsliste geschrieben um morgen (Montag) meine 1. Seife selbst daheim zu machen. Mein Mann ist auch gespannt und freut sich jetzt schon auf die Ergebnisse.
Ich werde Euch natürlich weiter berichten, wie meine Siederei zu Hause funktioniert.

Nun zu guter Letzt, zeig ich Euch meine süße kleine Ausbeute der Seifen, die nun bei mir daheim reifen dürfen

Seid ganz lieb gegrüßt
Eure Vanessa


Samstag, 16. August 2014

Seifesieder Kurs

Hallöle Ihr Lieben
ja hier ist es im Augenblick etwas ruhiger. Aber das liegt hauptsächlich daran, dass wie unsre Urlaube genießen. Ich zum Beispiel besuche gerade einen super genialen Seife sieder Kurs in Stuttgart.
Ich hatte mich im Juni in einem Seifeforum angemeldet und da die wunderbare Susanne kennengelernt, die in vielen Teilen Baden- Württembergs Kurse zum Seifesieden und anderen tollen Themen wie Badepralinen, Badebomben und einiges mehr gibt.
Gestern war der erste Abend, an dem wir die SEifen herstellten.
Wir sind 10 Leute und bilden Paargruppen. Jede Gruppe stellt eine andere Seife her wobei die anderen Teilnehmer über die Schultern schauen bis man selbst an der Reihe ist.
Ich fand das sehr gut, denn so bekommst man das noch besser in den Kopf rein. Und ich muss sagen, es ist wirklich kein "Hexenwerk" und versteh gar nicht, warum ich immer so Angst davor hatte. Angst ist an dieser Stelle falsch, aber Respekt sollte man haben.
Wir haben an diesem 1. Abend viel gelernt, Spaß gehabt und interessante Rezepte ausprobiert.
Ich hab mit Melina zusammen eine Veganische SEife hergestllt, die aus Olivenöl, Rizinussöl und Soole hergestellt wurde. Sussane hatte da die Idee doch einen schönen Duft (ich glaube es war Orange, Grapefriut und Rose?) und bissle Orangefarbe mit rein zu geben. Leider hab ich davon keine Bilder, da ich da ja alle Hände voll zu tun hatte.
Die anderen Kursteilnehmer haben tolle Kreation wie Seife mit Mascarpone oder Marmorierte Seife hergestellt.
Ich durfte ein paar Bilder machen die ich Euch gerne zeigen möchte

 
Diese Seife fand ich besonders schön.
Heute Abend werden die Seifen aus Ihren Formen genommen und wie ich mitbekommen habe, wird es heute noch ein paar interessante Einblicke geben, was man z.B. aus den Seifenresten machen kann. Denn es soll ja nichts in die Tonne kommen. Man kann alles verwenden.
Also ich bin super gespannt und freu mich riesig auf einen weiteren schönen Abend mit tollen und interessanten Menschen.
Seid lieb gegrüßt
Eure Vanessa

Donnerstag, 24. Juli 2014

Salbei Deo

Huhu Ihr Lieben
heute hab ich mal ein interessante und ganz einfaches Rezet für Euch.
Es besteht aus ganz wenigen Zutaten und ist innerhalb 3 Minuten fertig gestellt.
Das Natron beruhigt die Haut und hemmt die Schweißbildung

Ihr benötigt:
* 4 Salbeiblätter
* 2-3 Minzblätter
* 100 ml Wasser
* 1TL Kaiser Natron
* wer mag 2 Tröpfle äth. Salbei Öl
* Srühfläschchen oder ein alter leerer Deoroller aus Glas

auf dem Bild seht Ihr Lebensmittelechte Pfefferminöl.
Ich las davon in einem www Rezept. Aber ich kann es Euch nicht empfehlen hineinzugeben!

Es gibt nun 2 Varainten für Euch das Deo herzustellen. Ich werde Euch nun die 1. Variante, die ich ausprobiet habe zeigen und dann die 2. Aufschreiben.

Los geht's mit Pürrierer:
Gebt die Pflänzchen mit den 100ml Wasser in den Mixer und pürriert es fein.

Danach seiht es durch ein Tuch ab.
Da hilft mir in kleine Stücke geschnittene alte T-Shirts. Man kann es danach einfach wieder in die Waschmaschine werfen und wieder verwenden.

Nun ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zu Eurem eignen Deo.
Nun trüfelt (wenn man mag) das Öl hinein und gibt das Natron dazu, rührt es gut um und füllt es dann in das Fläschchen ab.

Anwendung:
Es ist als Ganzkörpedeo geeignet und kann bei Zimmertemperatur bis zu 2 Wochen haltbar sein.
Vor Gebrauch gut schütteln

Variante 2:
Ihr macht einen Tee aus den Pflänzchen und dem Wasser anstatt es zu pürrieren. Alles weitere wie oben beschrieben

Ich habe mich in das Thema nun gut eingelesen und sehr viele Rezepte und Anregungen gefunden. MAl schauen was ich da noch alles ausprobieren werde.

Seid ganz lieb gegrüßt
Eure Vanessa

Mittwoch, 23. Juli 2014

Salbei - Rosen Shampoo

Hallo Ihr Lieben
heute hab ich ein Rezept für Euch, das gut bei gestressten Harren hilft wie bei Haarausfall.
Denn schon Hildegard von Bingen wusste: "Salbei tröstet, die Rose erfreut"
Beides zusammen stärkt die Haut und das Haar. Aber wer blondes Haar hat, sollte es nicht verwenden,
da der Salbei das Haar abdunkelt.

Ihr benötigt:
* 1 EL getrocknete Rosenblätter/Blüten
* 1 EL getrocknete Salbeiblätter
* 3 EL Heilerde
* 1 TL ÖL
* 200 ml Wasser
* 1 EL Apfelessig
* einen kleinen Topf
* evtl. ein Behälter  (ich hab ein Fläschchen benutzt)

Herstellung
Zerbröselt die Rosenblätter/blüten und den Salbei in einem Topf und gebt 200 ml Wasser dazu. Bringt es zum Kochen und lasst es 15 Minuten vor sich her gedeihen.
In der Zwischenzeit mischt Ihr alle anderen Zutaten zusammen und gebt danach das abgeseihte Salbei-Rosenwasser dazu und vermischt es gut.

Anwendung:
Auf das angefeuchtete Haar draufgeben und einmassieren. Dann ein paar Minuten einwirken lassen und gut ausspülen

Die Menge reicht für ca -3 Anwendungen und ist zum sofortigen Gebrauch gedacht. Es kann aber im Kühlschrank bis zu 3 Tagen halbtbar gehalten werden
Vor Gebrauch gut schütteln.

Seid lieb gegrüßt
Eure Vanessa