Samstag, 29. November 2014

Fußpeeling als kleines Geschenk

Hallo Ihr Lieben
es ist ja gerade etwas ruhiger hier auf dem Blog.
Das liegt hauptsächlich daran, dass wir zum einen ziemlich Flach liegen und zum anderen wir voll eingespannt sind. Seid Ihr auch gerade so in Weihnachtsvorbereitungen?
Heute kann ich Euch endlich mal wieder etwas zeigen, dass Ihr gerne ausprobieren dürft
Ich musste für einen Adventskalender 4 gleiche Sachen werkeln und da dachte ich an ein Fusspeeling. Dabei hab ich gleich mal Zutaten hergenommen, die ich so noch nicht verwendet hatte, wie frischen Zitronen- und Mandarinensaft.
Also ihr braucht folgendes:
* Salz
* ein bissle Natron
* ne halbe Zitrone
* Mandarine,
* ein Öl Eurer Wahl (ich hab mein Kamillenöl verwendet)
* ätherisches Öl Eurer Wahl (ich hab Guardian Angel von Anna Riva genommen)

Nehmt das Salz und natron in eine Schüssel und presst die Zitrusfrüchte aus.
Gebt den gepressten Saft und das Öl zu dem Salz, vermischt es recht gut. Ihr seht von selbst, wenn noch etwa Öl hinein gegeben werden muss
Ganz zum Schluss könnt Ihr dann noch Euer Ätherisches Öl dazugeben und bie Bedarf noch getrocknete Blüten. Ich hab es diesmal eher "neutral" belassen
Zum Schluss nur noch ein Schraubgläser abfüllen, gut verschließen, FERTIG!

Es duftet ganz herrlich und lässt einem das herz aufgehen in so kalten und grauen Tagen, beim Geruch der Zitrusfrüchte, kombiniert mit dem ätherischen Öl... JAMMI
Morgen dürfen die Damen schon zum 1. Advent das Peeling auspacken und ich bin gespannt, was sie dazu meinen werden.

Drück Euch alle ganz lieb
Eure Vanessa

Freitag, 7. November 2014

Der Beinwell

Hallo Ihr Lieben,

heute möchten wir Euch ein wenig über den Beinwell erzählen. Diese Pflanze hat ganz besondere Heilaspekte die sich positiv auf den gesamten Bewegungsapparat auswirken.

Als Inhaltsstoffe in der Wurzel  sind Allantoin, Gerbstoffe, Schleimstoffe, Phytosterine, Rosmarinsäure, Kieselsäure und Harze.
In den Blättern sind Allantoine und einige Vitamine und Mineralien erhalten. Außerdem kommt noch Consolidin dazu.

Gesammelt werden im Herbst und im frühen Frühjahr die Wurzeln und im Sommer dann die Blätter und Blüten.

Seine Heilwirkungen sind adstringierend, beruhigend, blutbildend, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, erweichend, kühlend, lindernd,
wundheilend und schmerzstillend.

Hauptsächlich wir der Beinwell äußerlich verwendet.
Traditionell wird er bei Knochenbrüchen und stumpfen Verletzungen angewandt. Er soll die Knochen schneller zum Heilen bringen und die Schmerzen lindern. Zudem wird  er auch gerne bei Verstauchungen, Verspannungen und Arthrose benutzt. Besonders seine wundheilende Wirkung ist hervorzuheben. Außerdem hilft bei der Neubildung des Gewebes.

Die meisten Menschen verwenden den Beinwell wohl als Salbe (sehr bekannt ist die Kytta-Salbe), z. B. bei Rheuma, Gicht, Gelenkschmerzen, Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen. Aber auch bei Muskelkater, Venentzündungen und bei der Narbenpflege kann die Salbe verwendet werden. Sie darf nur nicht auf offene Wunden kommen.

Auch als Tinktur kann die Wurzel bei den genannten Beschwerden gute Dienste leisten. Wer frischen Beinwell im Garten hat, kann die Blätter so lange mit einer Flasche oder einem Nudelholz bearbeiten, bis der Saft austritt. Das gibt einen wunderbaren Umschlag. Anschließend aber bitte die Haut mit einer pflegenden Creme oder Salbe einreiben. Auch die Wurzeln können zu einem Breiumschlag verarbeitet und auf die schmerzende Stelle aufgelegt werden.

Weniger bekannt sind wahrscheinlich die Verwendung als Fußbad bei Durchblutungsstörungen, als Lotion bei Sonnenbrand oder als Gesichtskompresse bei empfindlicher Haut, die zu Entzündungen neigt. Auch eine Auflage mit Honig ist ein wirksames Heilmittel und bei Zellulite hilft ein Massageöl aus Beinwell.

Zur innerlichen Anwendung wurde er früher gebacken oder als Tee verwendet. Heute wird aufgrund der enthaltenen Pyrrolizidinalkaloiden davon abgeraten, da sie in höheren Dosen die Leber schädigen. Bei Zahnfleischentzündungen kann man allerdings die Wurzeln kalt mit Wasser ansetzen und den Mund mit dem gekochten Sud ausspülen.


In der Küche wurde der Beinwell besonders von Hildegard von Bingen empfohlen. Heute wird auf eine innerliche Anwendung wegen der leberschädigenden Wirkung weitgehend verzichtet.

Geräuchert wurde Beinwell früher z. B. bei Seuchen, wie die Pest und Lepra. Auch um antibakteriell zu wirken. Heute wird er gerne als Reinigungs- und Schutzräucherung in den Wohnräumen genutzt. Aber hilft uns auch, wenn wir im Leben weiter kommen wollen und durch unsere Emotionen sowie Zukunftsängste blockiert sind. Der Beinwell ist ein toller Blockadenlöser.
Er wird gerne zur Unterstützung bei Trance- und Visualisierungsräucherung verwendet

In der Homöopathie kommt der Beinwell als Symphytum officinale besonders bei Knochenbrüchen und Haltungsschäden zum Einsatz. Das Mittel unterstützt aber auch die Rückbildung von Blutergüssen, fördert die Heilung und lindert (stechende) Schmerzen.

Mythologie
Hier hieß es damals, dass der Beinwell im Gepäck auf reisen mitgeführt wurde, das Gepäck vor Diebstahl und Verlust schützte.

Es wird empfohlen, Beinwell nicht während Schwangerschaft und Stillzeit zu verwenden. Auch bei Kleinkindern ist eine Behandlung mit Beinwell nicht ratsam. Zudem sollte die Anwendungsdauer von 4 - 6 Wochen pro Jahr nicht überschritten werden.

Ganz liebe Grüße
Eure Vanessa und Barbara