Freitag, 16. Januar 2015

Halspaste

Hallo Ihr Lieben
um beim Thema Meerrettich und Erkältungszeit zu bleiben, hab ich noch eine Paste ausprobiert.
Wie HIER beschrieben braucht man nur noch ein wenig geriebenen Ingwer zu dem Gemisch dazugeben und man hat eine antibakterielle und auswurffördernde sowie schleimlösende Paste parat.
Gerade bei Halsweh und Heiserkeit ein tolles Helferlein
Davon nimmt man 3 mal täglich 1 Teelöffel ein und lässt es im Mund zergehen.
Der große Vorteil an dieser Paste ist, dass durch den Ingwer der Magen beruhigt wird, der ja in der Grippezeit doch ziemlich empfindlich sein kann.
Nun wünsche ich Euch eine schöne Winterzeit
Eure Vanessa

Mittwoch, 14. Januar 2015

Meerrettichsalbe

Hallo Ihr Lieben
Heute möchte ich Euch eine Meerrettichsalbe vorstellen. Darunter ist aber keine "herkömliche" Salbe gemeint wofür man Bienenwachs und Öl benötigt. Nein es geht viel schneller und ist sehr einfach.
Ich persönlich nehme diese Salbe gerne im Winter für meine rissigen Finger, gerade um das Nagelbett herum.
Das tolle an dieser Salbe ist, dass man sie auch gleichzeitig für die innerliche Anwendung bei Husten und Heiserkeit einnehmen kann .
Man benötigt nur:
* 1 TL Zitrone
* 1-2 TL geriebenen Meerrettich
* ca 7-10 TL Honig
* ein leeres und sauberes Schraubglas

Reibt ein kleines Stück des Meerrettichs und gebt es in das Schraubglas. Darüber  1TL Zitronensaft und dann den Honig.
Lasst das Gemisch an die 24 Stunden ziehen. Nun kann man täglich von der "Salbe" auf die Finger und Nagelbett geben und ca. 10 Minuten einwirken lassen, danach schonend abwaschen
Oder für die innerliche Anwendung kann man es gut als Hustensaft verwenden
Seid lieb gegrüßt
Eure Vanessa

Montag, 12. Januar 2015

Meerrettichauflage

Hallo ihr Lieben,

was für ein toller Erkältungshelfer der Meerrettich ist haben wir euch ja schon erzählt. Was ich gerne bei Nasennebenhöhlenentzündung oder einfach nur bei festsitzendem Schnupfen mache, ist eine Auflage aus Meerrettich.

Ich braucht dafür einfach ein 3-4 cm großes Stück Meerrettich (gewaschen und geschält), das ihr fein reibt. Das ergibt ca. 1 EL. Den gebt ihr auf ein Stück Küchenrolle, Papiertaschentuch oder ein dünnes Stofftaschentuch. Dann faltet ihr das Stück Papier oder Stoff so zusammen, dass auf der Unterseite nur eine Lage unter dem Meerrettich ist, quasi wie ein kleines Paket. Dieses Paket legt ihr euch in den Nacken.

Bitte nicht erschrecken, es fängt ziemlich schnell heftig an zu brennen. Deshalb lasst die Auflage bitte auch nicht zu lange drauf. 2 - 3 Minuten reichen völlig. Die Haut ist danach auch ziemlich rot und brennt noch etwas nach. Als anschließende Pflege und um die Haut wieder zu beruhigen reibe ich die Stelle gerne mit Johanniskrautöl ein. Ihr könnt aber auch einfach Olivenöl oder eine Creme nehmen.

Innerhalb kürzester Zeit löst sich der Schnupfen und ihr merkt, wie die Stirn- und Nebenhöhlen frei werden.

Ganz wichtig!!! Bitte nicht bei Kindern anwenden, die vertragen die ätherischen Öle noch nicht. Wascht euch anschließend auch bitte gut die Hände und reibt euch nicht in den Augen.

Gute Besserung und liebe Grüße
Barbara

Sonntag, 11. Januar 2015

Der Meerrettich

Hallo Ihr Lieben,

heute wollen wir euch gerne den Meerrettich vorstellen, der auch als das bayerische Penicillin bekannt ist und als natürliches Antibiotikum gilt.

Als Inhaltsstoffe finden sich reichlich ätherische Öle und Senföle, Kampferöl, Flavon, Mineralstoffe und Vitamine, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Phosphor. Er enthält sogar mehr als doppelt so viel Vitamin C wie eine Zitrone.

Gesammelt werden die Wurzeln zwischen September und März.

Seine Heilwirkungen findet man wieder ganz viele Spektren. Es stärkt das Immunsystem, hilft bei Erkältung, Grippe, Husten, Fieber. Auch ist er antibakteriell, schleimlösend, schweißtreibend, harntreibend, regt die Durchblutung an und hilft bei Muskel- und Gelenkschmerzen, sowie Blähungen. Gegen Pilze und Bakterien kommt er auch sehr gerne zum Einsatz. Außerdem ist er cholesterinsenkend.

Ihr seht schon, auch bei dieser Pflanze ist die Heilpalette sehr groß. Ganz wichtig ist, den Meerrettich immer frisch zu reiben und sofort zu verwenden, da er schnell braun wird und dabei Heilkraft verliert. Man kann ihn aber wunderbar gewaschen und geschält portionsweise einfrieren.


Äußerlich kann man frischen geriebenen Meerrettich als Auflage oder mit Quark als Wickel verwenden oder zum Beispiel auf Insektenstiche den Saft einreiben. Ein Balsam wirkt wunderbar bei Gelenkbeschwerden.

Zur innerlichen Anwendung kann man einen Wein mit der Wurzel ansetzen, oder auch einen Pflanzensaft herstellen. Mit Honig gemischt hilft er bei einer verstopften Nase, wieder frei durchzuatmen. Oder man stellt sich mit Wasser und Zitronensaft einen Trank her, der bei Blasenentzündung, Rheuma, Husten, Halsschmerzen oder bei Nasennebenhöhlenentzündungen zum Einsatz kommt. Eine Tinktur regt die Verdauung an, der Sirup wirkt auswurffördernd und mit Essig hilft er sogar bei Sommersprossen und Leberflecken.

WICHTIG: Nicht bei Kindern unter 6 Jahren anwenden. Auch Menschen mi Magen- und Darmgeschwürden, Nierenentzündungen und Schilddrüsenfehlfunktionen sollten den Meerrettich meiden. Außerdem sollte die Pflanze bzw. die Pflanzensäfte nicht mit Augen oder Schleimhäuten in Verbindung kommen.

In der Küche wird er oft als Beilage zu Suppen, Fleisch oder Räucherlachs verwendet. Auch mit Quark als Brotaufstrich ist er sehr lecker.

In der Homöopathie gibt es sogar Globuli vom Meerrettich genannt Armoracia. Sie werden hauptsächlich bei Augenentzündungen, Entzündungen der oberen Luftwege und Oberbauchkoliken angewandt. 

Ganz liebe Grüße
Eure Vanessa und Barbara

Dienstag, 6. Januar 2015

Urheberrecht

Hallo ihr Lieben,

heute wenden wir uns mit einem etwas anderen Post an euch. Denn wir haben einen Fehler gemacht und möchten uns auch hier auf dem Blog in aller Form dafür entschuldigen.

Im Post über die Sonntagsräucherung (klick) haben wir leider versäumt darauf hinzuweisen, dass die Informationen über die einzelnen Räucherzutaten von der Seite satureja.de stammt. Inzwischen wurde der Hinweis über die Quellenangabe ergänzt.

Liebe Frau Stark, das Versäumnis tut uns wirklich sehr leid. Wir möchten uns ganz sicher nicht am geistigen Eigentum anderer bereichern.

Und unseren Lesern möchten wir auf diesem Weg diese Seite wärmstens empfehlen. Wie ihr durch den Vorfall seht, stöbern wir dort wirklich sehr gerne. Ihr erfahrt dort alles über Räucherpflanzen, ätherische Öle und ihre Wirkung. Zudem könnt ihr diese dort auch käuflich erwerben. Schaut einfach mal vorbei.

Liebe Grüße und einen schönen (Feier-)tag
Barbara und Vanessa